Halbjahresplan Philosophie GK 11.2 Anthropologie
Leitende Fragestellung: "Was ist der Mensch?"
Material: Grundkurs Philosophie Bd. 1, Einführung /Anthropologie, Bayrischer Schulbuchverlag, München, Hrsg. Gerd Gerhardt
1. Begriffsklärung "Mensch" nach dem Lexikon - der Mensch aus der Sicht verschiedener Philosophieepochen - und Denkströmungen, der Biologie, der Sozialwissenschaft, der Psychologie und der Religion im Vergleich http://www.neanderthal.de/
http://senckenberg.uni-frankfurt.de/lecture/evome/evome.htm
http://senckenberg.uni-frankfurt.de/sm/palant.htm
2. Die Sonderstellung des Menschen (Gehlen, Portmann, Illies, Uexküll)
3. Schöpfungsmythos.Der Mensch aus der Sicht des Schöpfungsmythos der Genesis , (Hegels Interpretation der Vertreibung aus dem Paradies). Ergänzung: Schöpfungsbericht im Koran, Schöpfungsmythos des Prometheus, Kritik an der Evolutionstheorie aus fundamentalistisch-christlicher Sicht (Gemeinde-Christi) gute Links zur Evolutionstheorie Lamarck, Darwin etc. Link1, Link 2,
4. a) Der Mensch als homo laborans (Engels, Lukacs, Arendt)
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Comic: Evolution des Menschen nach F. Engels. Die |
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4 b) Der Mensch als homo proteus: Einen außerordentlich interessanten Beitrag zum Verständnis der Evolution des Menschen liefert Hans Hass in seinem auch online verfügbaren Buch "Die Hyperzeller - Das neue Menschenbild der Evolution".
Hass sieht den Menschen als einen durch die Evolution hervorgebrachten Mehrzeller an, dem es gelungen ist, durch das Hinzufügen weiterer "Organe" zu seinem eigentlichen leiblichen Körper einen qualitativen Sprung über das Tier hinaus zu machen und zu einem Hyperzeller zu werden, der im Überlebenskampf durch Triebverzicht, Arbeit und gesellschaftliche Regeln einen enormen Selektionsvorteil erlangen konnte. Insofern sind Textauszüge aus diesem Buch gut geeignet, den Ansatz von Lukacs zu ergänzen. Textauszug:
| Mittels der künstlich hergestellten Waffen konnten Hyperzeller erfolgreicher als Konkurrenten an Beute gelangen und sich gegen Raubtiere zur Wehr setzen. Sie konnten sich besser gegen die natürliche Auslese durchsetzen, sich immer neue Lebensbereiche erobern und sich dort ausbreiten. Zwei Großleistungen menschlicher Intelligenz waren in der Folge die künstliche Bodenbestellung und die Viehzucht. Beim Ackerbau beruht der Intelligenzakt auf der Erkenntnis, daß Früchte und Samen, wenn man sie nicht ißt, sondern in geeigneten Boden versenkt, Monate oder Jahre später zu einem vielfach größeren Nahrungsgewinn führen können. Bei der Viehzucht geht es um die ähnliche Einsicht, daß es vorteilhafter ist, erbeutete Tiere nicht zu töten und aufzuessen (wie es die angeborenen Instinktsteuerungen fast zwingend nahelegen), sondern sie zu pflegen, zu ernähren, zu schützen. (S. 81) |
5. Die existenzialistische Sicht des Menschen (Sartre). POWERPOINT-PRÄSENTATION zu SARTRES "DAS SEIN UND DAS NICHTS"
Freiheit des menschlichen Für-Sich-Seins als Gegenmodell zu deterministischen Sichtweisen in den Naturwissenschaften (als Vernetzung zu 11.1 (Determinismus, Indeterminismus, Fatalismus und Überleitung zu Grundfragen ethischen Handelns in 12.1).
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http://www.brgzell.salzburg.at/lainer/literaturprofessor/sartre.htm
mit einem Interview des Playboy mit Sartre aus dem Jahre 1965 |
"To be or not to be" |
Leistungsbewertung für SM-Note: Pflicht: mündl. Wiederholungsprüfungen, 2 schriftliche (umfangreichere) HA, qualifizierte Mitarbeit, schriftliche Übungen, freiwillig: Referate (z. B. Evolutionstheorie), Klausur , schriftliche Übung