„Wieder schämen?

Ja“
An die Opfer der NS-Gewaltherrschaft erinnerten am Donnerstag (17.11.2011 )Schüler unserer Schule ...
und die Stadt im Kulturzentrum Herne. Anschließend legte OB Horst Schiereck einen Kranz am Mahnmal Bebelstraße nieder.
„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n und dann werden tausend Märchen wahr“, sang 1942 Zarah Leander in dem Film „Die große Liebe“, der Propaganda-Film der Nationalsozialisten überhaupt. Am Donnerstag intoniert ihn die Band der Gesamtschule Wanne-Eickel, die später auch noch „Lilli Marleen“ vortragen wird.
Im Vordergrund eine Violine, die süßlich tönt. Auf den Text haben die Musiker bei ihrer Darbietung zum „Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ im Kulturzentrums verzichtet - schließlich ist es für die Opfer des Regimes ausgeblieben, das Wunder.
„Unsere beiden Zeitzeuginnen sind immer noch ein Stück weit traumatisiert“, weiß Yasin Kizilhan, Stufe 10 der Realschule An der Burg. Mit Schülern der Gesamtschule Wanne-Eickel und der Jahrgangsstufe 12 des Otto-Hahn-Gymnasiums hat die Realschule das diesjährige Thema „Geschehnisse an der Heimatfront“ umgesetzt hat.

Schüler der Realschule An der Burg, der Gesamtschule Wanne-Eickel und der Jahrgangsstufe 12 des Otto-Hahn-Gymnasiums gestalteten die Veranstaltung im Kulturzentrum. Das Thema: Ereignisse an der Heimatfront. Foto Thomas Schild
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