Welche Schule ist die richtige für mein Kind?
Wir wissen aus vielen Beratungsgesprächen mit Eltern, dass diese Entscheidung nicht leicht ist, weil sie einerseits vielen Einflüssen unterworfen ist, die oftmals auf falschen, ... halbwahren oder unvollständigen Informationen beruhen, andererseits ist das Schulsystem in Nordrhein-Westfalen keineswegs so eindeutig und klar strukturiert, dass man von vorneherein als Eltern wüsste, welches die richtige Schule für sein Kind ist.
Andererseits ist diese Entscheidung für Sie und Ihr Kind angesichts der rasanten Veränderungen in unserer Gesellschaft (Wertewandel, soziale Spaltung, Wissensrevolution, wachsender Einfluss der Medien, Forderung nach Beherrschung von Kulturtechniken und Schlüsselqualifikationen, Veränderungen am Arbeitsmarkt, etc.) von immer größerer Bedeutung geworden. Sie wollen, dass Ihr Kind den bestmöglichen Schulabschluss mit möglichst wenig Problemen auf dem Weg dorthin erreicht.
Diese Seite soll Ihnen helfen, hinsichtlich der Wahl der Schule die richtige Entscheidung für Ihr Kind zu treffen.
Der folgende Fragebogen soll Ihre Entscheidung unterstützen und Ihnen gleichzeitig Informationen über die Gesamtschule Wanne-Eickel vermitteln.
Wir haben versucht, Aussagen zu formulieren, die bei der Entscheidung für die Wahl der Schule aus unserer Sicht von Bedeutung sind.
Sie müssen entscheiden, welche Aussagen auf Ihr Kind und Ihre Vorstellung, was Schule leisten soll, zutreffen bzw. nicht zutreffen. Klicken Sie also die jeweils zutreffende Aussage an und lassen Sie sich so durch den Fragebogen führen. An verschiedenen Stellen sind Verweise (in Form von Links) auf detailliertere Informationen über die Gesamtschule Wanne-Eickel und das Schulprogrammeingebaut, die Sie ebenfalls anklicken können.
AUSSAGEN
1. Aussage:
Unser Kind hat in der Grundschule in den meisten Fächern gute bis sehr gute Leistungen erbracht und zwar ohne dass wir als Eltern unser Kind dazu anhalten mussten und ohne außerschulische Nachhilfe-Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. Mein Kind ist persönlich so gefestigt, dass es auch schulische Misserfolge ohne weiteres verkraftet. Wir als Eltern können, wenn Schwierigkeiten in der Schule entstehen sollten, jederzeit unserem Kind die Hilfen zukommen lassen, die es braucht, um die Probleme zu bewältigen, weil wir die Zeit, die Fähigkeiten und die Mittel dazu besitzen.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Die Leistungen, die unser Kind in der Grundschule erbracht hat, waren nicht in allen Fächern gut bis sehr gut. Es hat in einzelnen Fächern durchaus Probleme gegeben, die wir aber durch häusliches Üben in den Griff bekommen haben. Besonders vor Klassenarbeiten  und Prüfungen hat unser Kind manchmal Angst zu versagen.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Die Leistungen, die unser Kind in der Grundschule erbracht hat, waren eher durchschnittlich (befriedigend). Die GrundschullehrerInnen haben festgestellt, dass die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer unseres Kindes noch nicht so ausgebildet sind, wie es für erfolgreiches Lernen notwendig wäre. Wir haben als Eltern viel Zeit darauf verwenden müssen, unserem Kind bei den Hausaufgaben zu helfen und es immer wieder anzuhalten den Lernstoff zu üben. Meistens arbeitet es nicht selbständig, sondern nur unter Druck.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Die Leistungen, die unser Kind in der Grundschule erbracht hat, waren eher unterdurchschnittlich (ausreichend, teilweise auch mangelhaft). Es hat Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit und arbeitet meistens flüchtig und unordentlich. Vor allem im Bereich der Lese- und Schreibfähigkeit sind größere Mängel aufgetreten, die wir auch selbst durch eigene elterliche Unterstützung nicht ausgleichen konnten. Um zu arbeiten und zu lernen, braucht unser Kind stets jemanden, der ihm hilft und es bestärkt und kontrolliert, was und wie es gearbeitet hat.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Wir wissen eigentlich noch gar nicht welche Möglichkeiten in unserem Kind stecken. Es hat sehr unterschiedliche Leistungen in den einzelnen Fächern erbracht. Dies hängt unserer Meinung nach sehr oft davon ab, welcher Lehrer das Fach unterrichtet und wie sich der Lehrer auf das Kind einstellt. Einige Fächer machen unserem Kind Spaß und hier sind die Leistungen auch zufriedenstellend, andere Fächer hingegen liegen ihm nicht und deshalb hat es hier auch keine Erfolge. Wir möchten unserem Kind zwar alle Chancen auf den bestmöglichen Abschluss geben, sind aber unsicher, ob es den Anforderungen am Gymnasium gewachsen ist.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Für mich stehen nicht so sehr die Fach-Leistungen meines Kindes im Vordergrund, mir geht es vielmehr darum, dass ich als Alleinerziehende/r die Möglichkeit einer möglichst ganztägigen schulischen Betreuungmeines Kindes nutzen will.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
Ich will mir in Erziehungsfragen keine Vorschriften machen und bei Lernschwierigkeiten die Sache nicht aus der Hand nehmen lassen. Mein Kind soll möglichst zu Hause Mittag essen und seine Aufgaben erledigen und wird dabei von mir betreut. Außerschulischer Nachhilfeunterricht ist effektiver.
Diese Aussage trifft
| a) in vollem Umfang | b) teilweise | c) überhaupt nicht |
zu.
ENTSCHEIDUNG:
Ihr Kind sollte zum Gymnasium oder zur Gesamtschulegehen, weil Sie als Eltern die Voraussetzungen und die Bereitschaft dazu mitbringen, an dem schulischen Erfolg Ihres Kindes maßgeblich mitzuwirken und Sie und Ihr Kind die Gewähr dafür bieten, möglicherweise auftretende schulischen Probleme eigenständig zu bewältigen. Beide Schulformen vermitteln alleAbschlüsse der Sekundarstufe I und II . Eine Entscheidung zwischen beiden Schulen hängt nicht von familiären oder Leistungsvoraussetzungen ab. Insofern wird Ihr Kind in beiden Schulformen erfolgreich sein.
Ihr Kind sollte zum Gymnasium oder zur Gesamtschule gehen, weil Sie als Eltern bei schulischen Problemen unterstützend mitwirken können. Die Gesamtschulehat den Vorteil, wenn kurzfristig Probleme in einzelnen Fächern auftauchen sollten, schulische Förderung anzubieten. Wenn sich längerfristige Leistungsmängel in Hauptfächern wie Englisch, Mathematik oder Deutsch zeigen sollten, bleibt ihr Kind nicht sitzen, sondern wird im Rahmen der Fachleistungsdifferenzierung mit niedrigeren Anforderungen konfrontiert, so dass eine dauerhafte Überforderung unterbleibt. Ängste vor schulischem Versagen sind an der Gesamtschule Wanne-Eickel durch schulpsychologische und pädagogische Beratung behebbar. Gerade in den ersten Jahrgängen wird von Lehrerinnen und Lehrern der Gesamtschule Wanne-Eickel versucht, mit einem auf individuellen Lern- und Leistungsfortschritt orientierten Maßstab die erbrachten Schülerleistungen zu bewerten, um Versagensängste und Misserfolgserlebnisse auszugleichen. Erst in den höheren Jahrgängen wird eine stärker an den Standards der Bildungsabschlüsse orientierte Bewertung von Schülerleistungen angewendet.
Ihr Kind sollte zur Gesamtschule gehen, weil im Rahmen des Ganztagsunterrichts einige Elemente eingebaut sind, die speziell an diesem Problem ansetzen: Wochenplan und Arbeitsstunden. Â Hier lernen Kinder selbständig mit der ihnen zur Verfügung gestellten Zeit umzugehen, erfahren Hilfe bei nicht verstandenen Aufgaben durch LehrerInnen und werden zu methodischem Arbeiten angehalten. Gerade für konzentrationsschwache Kinder werden Hilfen angeboten, beispielsweise im fachunabhängigen Ausgleichsunterricht in Kleingruppen oder Einzelunterricht sowie im Rahmen der Förderung lese- und rechtschreibschwacher Kinder.
In der Realschule werden ebenfalls alle Bildungsabschlüsse der Sek. I (Hauptschulabschluss, Fachoberschulreife sowie die Fachoberschulreife mit Qualifiikation zum Übergang auf eine Schule mit Sekundarstufe II (Gymnasium und Gesamtschule) vermittelt. Nach der 10. Jahrgagsstufe ist aber auf jeden Fall ein Schulwechsel erforderlich, wenn das Abitur oder die Fachhochschulreife angestrebt wird.Die Realschule bietet in der Sek. I gegenüber dem Gymnasium den Vorteil, dass SchülerInnen nicht unbedingt die 2. Fremdsprache (Französisch oder Latein zusätzlich zum Fach Englisch) erlernen müssen. Insofern ist ein Scheitern wegen der 2. Fremdsprache an diesem System weniger stark vorprogrammiert.
Ihr Kind sollte zur Hauptschule gehen, weil in einem relaiv kleinen und überschaubaren Schulsystem die Möglichkeiten der individuellen Betreuung, Förderung und Kontrolle Ihres Kindes durch die LehrerInnen, die einen großen Anteil des gesamten Unterrichts im Klassenverband unterrichten, größer sind als an dem Großsystem Gesamtschule. Der Unterricht in der 5. und 6. Jahrgangsstufe der Gesamtschule findet zwar  fast ausschließlich im Klassenverband statt, und wir bemühen uns auch, den KlassenlehrerInnen einen hohen Anteil an Unterrichtsstunden im Klassenverband zu ermöglichen, aber es herrscht doch eher das sogenannte Fachlehrerprinzip. D.h. es kann sein, dass Ihr Kind sich im 5. und 6. Jahrgang auf  4 bis 8 LehrerInnen einstellen muss. Diese Zahl steigt mit dem Jahrgang, weil immer neue Fächer mit neuen LehrerInnen hinzukommen und die Fächer Englisch und Mathematik ab der Jahrgangsstufe 7 nicht mehr im Klassenverband, sondern in Fachleistungskursen  (Grund- und Erweiterungskurse) unterrichtet werden. Der Unterricht findet also in diesen Fächern nicht mehr im Klassenverband statt.
Für Ihr Kind ist die Gesamtschuledie beste Empfehlung. An der Gesamtschule ist die Schullaufbahn, die Ihr Kind einschlägt, nicht  von vornherein festgelegt oder beschränkt. Es stehen ihm einerseits alle Abschlüsse bis hin zum Abitur offen, andererseits muss die Entscheidung nicht schon jetztvon Ihnen getroffen werden. Im Laufe der  Schulzeit entscheidet es sich, wo die Stärken oder auch Schwächen Ihres Kindes liegen und Sie können im Kontakt mit dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin, den BeratungslehrerInnen  und den FachlehrerInnen jederzeit Rückmeldungen erhalten über die Richtung, in die sich Ihr Kind entwickelt. Hat ihr Kind Stärken in den sprachlichen Fächern, wird man es im 7. Jahrgang in einem Erweiterungskurs in Englisch unterrichten und ihm im Wahlpflichtbereich I Französisch als 2ter Fremdsprache empfehlen. Liegen die Stärken eher im naturwissenschaftlichen Bereich, kann es im Wahlpflichbereich I Naturwissenschaften wählen und ab der Jahrgangsstufe 9 Chemie im E-Kurs unterrichtet werden. Auch für handwerklich-technisch begabte oder musisch begabte Kinder gibt es im differenzierten System der Gesamtschule eine Reihe von Möglichkeiten, diese Begabungen zu fördern und auszubauen. Auch für sich einstellende Leistungseinbrüche gibt es an der Gesamtschule Wanne-Eickel eine Fülle von Auffangmöglichkeiten. Was der besondere Vorteil der Gesamtschulen ist: Ihr Kind wird nichtvon der Schule gewiesen, wenn es den Leistungsanforderungen  nicht genügt. Es wird zunächst versucht es zu fördern und/oder in einen Kurs mit geringeren Anforderungen zu überweisen; allerdings erhält es dann natürlich nur einen geringerwertigen Schulabschluss. Es kann auch vorkommen, dass dem Kind empfohlen wird, einen Jahrgang zu wiederholen. Eine festgelegte Versetzungsordnung mit Sitzenbleiben gibt es allerdings erst ab der Jahrgansstufe 9. Bis dahin werden die Eltern durch ein Beratungssystem bei der Entscheidung über die Schullaufbahn und die möglichen Abschlüsse ihres Kindes unterstützt.
GESAMTSCHULE3 oder andere Schulen (HAUPTSCHULE / REALSCHULE) in Ganztagsform
Die Gesamtschule Wanne-Eickel ist eine Ganztagsschule. Sie bietet die Möglichkeit der schulischen Betreuung von 8.00 bis 16.00 Uhr am Montag und Mittwoch bis Freitag. Am Dienstagnachmittag ist unterrichtsfrei. Die Stundentafel im 5. und 6. Jahrgang ist so ausgelegt, dass Kinder an den genannten Tagen bis 16.00 Uhr in der Schule betreut werden, wenn Eltern dies wünschen und zwar verlässlich, d.h. auch wenn mal ein Lehrer ausfällt.
Eine Ganztagsschule wie die Gesamtschule unterscheidet sich dadurch von Schulen in Halbtagsform, dass Kinder im Rahmen ihrer Schulzeit selbständig ihre Aufgaben (Wochenplan) erledigen, Mittagessen können, während der Mittagspause Angebote zur Freizeitgestaltung erhalten und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in Arbeitsgemeinschaften ausbilden können; außerdem können Kinder an unterschiedlichen Förderprogrammen teilnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind im Rahmen seiner täglichen Schulzeit in Zusammearbeit mit MusiklehrerInnen der Städt.Musikschule Herne und eigenen schuleigenen Fachkräften ein Musikinstrument erlernt.
Sie sollten Ihr Kind in eine Schule mit Halbtagsunterricht schicken. Hier kommen alle Gymnasien und fast alle Realschulen und Hauptschulen in Frage. Ihr Kind hat den Pflichtunterricht bis max. 13.30 Uhr und kommt dann nach Hause. Dort muss es  - wie schon in der Grundschule üblich - die Hausaufgaben und die Unterrichtsvorbereitungen erledigen. Nur in geringem Umfang gibt es Freizeitangebote in Form von Arbeitsgemeinschaften. Eine Mittagsessensversorgung gibt es meist nicht.
Sie wissen schon, welche Schulform für Ihr Kind geeignet ist. Wenn nicht, prüfen Sie noch einmal die Aussagen
Internet-Adressen aller Schulen in Herne:
Idee und Gestaltung:
honw
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2012 15:00


