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5 JG - Sprachmodul

Klang und Reime

Bilderträume

So heißt ein Modul, nach dessen Motto zwölf Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs (2011/12) arbeiten ...

Modulgruppe 1:

Am Anfang steht der Künstlername ...

– aus den Buchstaben ihres Vor- und Nachnamens gestalteten die Kinder einen klangvollen Künstlernamen, der nun unter all den Textergebnissen stehen wird.

Die ersten Ergebnisse können sich sehen – und hören und spielen – lassen!

In Anlehnung an das Gedicht „Ottos Mops“ von Ernst Jandl produzierten die jungen Sprachjongleure witzige Texte. Dazu mussten sie zunächst Wörter suchen, die ausschließlich einen Vokal, entweder a, e , i oder u, besitzen durften.

Im Anschluss an die schwierige Wortsuche und die noch schwierigere Verdichtung der Wörter zu einem sinnvollen Text wurden die Texte illustriert.

Viel Vergnügen beim Lesen und Schauen!

 

 

Weihnachtsprojekt "Papierstern"

In den Wochen vor Weihnachten beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Papier“. Zunächst war Fingerfertigkeit gefragt: In mühevoller Falt-, Schneide- und Klebarbeit entstanden zarte, leuchtende Dekorationen aus Transparentpapier für die Klassenfenster.
Im Anschluss daran wurden alle Wörter gesammelt, die die Tätigkeit beschrieben und den Umgang mit dem Material näher bestimmten. Aus diesen „Themenwörtern“ entwickelten die SchülerInnen in der Gedichtform des Elfchens lyrische Texte, die ihre Tätigkeit und die Wirkung ihrer Ergebnisse in Worte fassten.

Januarstreiche „Stabreim“

Nach dem Motto „Reim dich, oder ich fress’ dich“ sammelten die SchülerInnen des Moduls Reimwörter zu Vornamen und gestalteten dazu Stabreime mit witzigen Inhalten.
Gesagt sei nur eines: Wer es nicht selbst ausprobiert hat, weiß nicht, wie schwierig es ist, mit nur einem Endreim sinnvolle Texte zu zaubern.

Von Gänsen und Tänzen

Ich heiße Franz

Ich heiße Franz
Und mache einen Tanz.
Ich hole einen Kranz.
Ich hab auch eine Gans
namens Hans.
Meine Gans Hans
wackelt mit dem Schwanz.
Die Federn von Gans Hans
sind oft in weißem Glanz.
Dann geht sie zum Tanz,
die Gans Hans,
mit mir, dem Franz.

Nici Poroleek
 
 
Fuchs Franz

Der schlaue Fuchs Franz
trägt gern Firlefanz.
Er lädt Sabine, die Gans
heute ein zum Tanz,
(weil er sie zum Fressen gerne hat).
Morgen kommt Hans,
der Mann von der Gans
und kämpft gegen den Franz
mit der Lanz`.

(Manor Rachikov)

 

Von Rittern und Vampiren

Der Ritter Franz

Es war einmal der Franz,
der war Ritter und hatte eine Lanz’.
Ein hübsches Mädchen bat den Franz
eines sonntags zum Tanz.
Im Haar trug sie einen Kranz.
Und was denkt der Franz?
„So eine dumme Gans!“
Schade, Franz,
das war’s mit dem Tanz!

(Merhan King Teüli)
 
 
Von Vampiren und Fußballspielern

Vampir Knut
hat kein Blut
und ist nicht gut
für die Ruth.
Fußballspieler sind auch nicht gut,
aber die haben Glut!

(Aderi man Dyrie)

 

Von Knut und Mut

Meine Freundin Ruth

Meine Freundin Ruth,
die hat viel Mut
und ist auf der Hut.
Sie arbeitet mit viel Herzblut.
Nur manchmal hat sie auch Wut.
Meistens ist sie aber gut,
sie trägt ihren Sohn Knut
z.B. über die Flut.

(Beni Reger-Quer)
  
   
Knuts Problem mit der Flut

Die Robbe Knut
hat eine Wut
bei Flut.
Dann trägt er lieber einen Hut.
Knut zieht dann eine Schnut’.
Er blut’
und spürt heiße Glut.
Die Robbe Knut
glänzt vor Glut.
Dann tut die Flut
doch ganz gut.

(Loska Eng-Dahi)

Dieses war der letzte Streich

der mitgestaltenden Schülerinnen und Schüler des Moduls „Klang und Reime“.

Die Modulgruppe des ersten Halbjahres verabschiedet sich auf der Homepage mit einem Rätsel: Die Ergebnisse sind keineswegs ein Zeugnis der Rechtschreib - Unsicherheiten oder des Schluckaufs der Tastatur, sondern es gibt ein ganz bestimmtes „Strickmuster“, nach dem die Texte entstanden sind. Wer es erkennt, kann die Texte lesen und verstehen.
Viel Spaß beim Rätseln!

Wer er nicht nter die Fassade blickt und Lfe braucht, sst eine Fahne!  hi hi Hi hi!

Es verabschieden sich

  • Aheng Aldoski - Loska Eng-Dahi
  • Beyza Arslan - Elana Zarbys
  • Erdi Can Aydemir - Aderi man Dyrie
  • Enrique Berger - Beni Reger-Quer
  • Roman Charikov - Manor Rachikov
  • Ismail Dogancay - Idoganil Casyma
  • Feyza Gemec - Fee Meyzac
  • Emirhan Gültekin - Merham King Teüli
  • Jana Leymann - Jenny Amelana
  • Kaan Kuruoglu - Karlo Kaugun
  • Nicole Piorek - Nici Poroleek

 

 Eikes Und
Eikes Und echelt.
Er schnuppert am Eu.
Ans sagt: „Allo!“.
«Allo, Ihr Euchschrecken!“, ruft Ans.
„Auen wir Ans“, denkt Eike.
„Allo, Eike, ässlich ist der Und“, sagt Ans.

Eikes Und isst Undefutter.
Eikes Und beißt Ans ins Osenbein.
Nun wird Ans zu Undefutter.

Hahaha
(Merhan King Teüli)
Abine macht Alat.

Alat chmeckt ehr lecker.
Der Alat besteht aus
Onnenblumenkernen,
Uppengrün,
pinat.
Abine isst den Alat.
Aus dem Alat kommt plötzlich
– „Uch!“ -
Eine
Uperlange,
enfgelbe chlange.

SSSSSSSSSS!
(Nici Poroleek)

 
 Im Zoo

An einem Onntag
gehen Arah und Abine
in den chönen Zoo.
Ie treicheln ein Chaf
im Treichelzoo.
Ie finden eine Tatue aus Chokolade.
Im Ouvenirladen kaufen ie
Ein chweinchen aus chokolade.
Dann finden ie ein Gehege
Mit Chmetterlingen.
Da chreit Abine:
„Ei vorsichtig, Arah,
ich ehe da eine chlange!“

SSSSSSSSSSS!    (Manor Rachikov)

 
Amas Angst vor Äusen

Ama hat Angst vor Äusen,
aber nicht vor Öhren.

It viel Oney
kauft Ama sich einen Ann,
der sie it viel Ut und Uskeln
gegen die Äuse beschützt,
denn die Acht ist it ihm.

Zur Belohnung
bekommt der utige, ächtige Ann
eine Öhre.

Mmmmmmm!    (Beni Reger-Quer)


 Die Aus

Die Aus Inni
geht zum Auseloch
it dem Freund Ausy.
Ausy und Inni rechnen
Atheatik
Und haben Hunger.
Sie ümmeln Öhren.

Mmmmm!       (Fee Meyzac)

 
Orro, das Eichentalent

Mein Vater Orro eichnet gerne
auf Eichenpapier weiße Iegen.
Er hat immer Eugen,
wenn er am Geldautomaten
aster ieht.
Dann geht er zum Irkus.
Und da kriegt er auch sein Eugnis.
Abends ist er iehmlich ügig müde.
Dann schläft er auf der Matratze
aus Iegenhaar und schnarcht.

Zzzzzzzzz!           (Loska Eng-Dahi)

 
Die Aus und die Athematik

Die Aus ging zum Auseloch,
um daheim athematisch zu lernen,
damit ist gemeint,
Athematik zu machen.

Die Aus hat eine Ikrowelle,
it der acht sie Argarine.
Die Aus brauchte Argarine,
weil die ihr Ut gab beim
Atheatikmachen,
aber die Aus hatte
keine Ikrowelle ehr.
Darum konnte sie keine Argarine
It der Ikrowelle achen.

Deshalb ging sie zu ihrer Auseoma,
da achten sie dann
it der Ikrowelle der Auseoma
Argarine.

Mmmmmm!
                         (Idoganil Casyma)

 
 Urkan und der Ußball

Der Ußballspieler Urkan
pfeift „Ffffff!“
Aruk ist sein Reund.
ER sagt zu Urkan:
„Lass das, mach das nicht!
Das ist ein Ehler!“
Da schießt Urkan
den ußball mit Euer
ins reie Tor.
Der Ußball platzt.

Fffffffffffffffffff!

    

 

Modulgruppe 2

Auch die Schülerinnen und Schüler der zweiten Modulgruppe „Klang und Reime – Bilderträume“ haben in Anlehnung an Jandls „Ottos Mops“ kleine Texte erstellt, denen man die lustvolle Suche nach Wörtern mit nur einem Vokal ansehen kann. Viel Spaß beim „Durchblättern“ der teilweise liebevoll illustrierten Ergebnisse junger Autorinnen und Autoren, die hier selbstverständlich wieder unter ihrem „Künstlernamen“ veröffentlichen.

Milinda Nolokente

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. April 2012 19:03

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