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SLZ - Konzept

Zum Konzept des Selbstlernzentrums (SLZ)

Im ehemaligen Sprachlabor haben wir fünfzehn am lokalen Netzwerk angeschlossene großzügige Computerarbeitsplätze einrichten können. Drucker, Scanner und Kopfhörer stehen zur Verfügung.
Daneben stehen weitere 10 Arbeitsplätze für die Schülerinnen und Schüler zur Stillarbeit zur Verfügung, die ggf. die von den Kolleginnen und Kollegen bereitgestellten Handapparate nutzen können.

1. Arbeit im Selbstlernzentrum

Im SLZ können die Schülerinnen und Schülern in Ruhe ihre Schulaufgaben erledigen! Sie haben auch die Möglichkeit, sich selbstständig in neue Sachverhalte einzuarbeiten, im Internet zu recherchieren, zu bekannten Themen zusätzliche Übungen zu machen oder auch individuelle Lücken zu schließen.

„Der Computer spielt im Selbstlernzentrum eine große Rolle, da er moderne Formen der Selbstüberprüfung und des Ausprobierens ermöglicht. Dasjenige Material kommt dem Gedanken des Selbstlernzentrums am nächsten, das Hilfen und vollständige Lösungsmuster bereitstellt und damit die ständige Ansprache eines Lehrers oder einer Lehrerin erübrigt. Hilfen und Lösungen müssen dabei vielfach engschrittig ausfallen, damit eine große Bandbreite von Lernschwierigkeiten erfasst wird.“

http://www.learn-line.nrw.de/angebote/selma/foyer/projekte/koelnproj4/index2.htm

Der Raum steht den Schülerinnen und Schülern ab dem 9. Jg. zur Verfügung.  Wie unserem Curriculum zu entnehmen ist, gehen wir davon aus, dass bis zu diesem Zeitraum in den unterschiedlichen Fächern und mit den entsprechenden Unterrichtsreihen die Medien- und Methodenkompetenz soweit gefördert sind, dass eine selbstständige Nutzung effektiv und sinnvoll verläuft.
Es kann aber auch eine Kleingruppen aus jüngeren Jahrgängen mit einem gezielten Recherche-Auftrag  ins SLZ geschickt werden, um einen Sachverhalt kurzfristig zu bearbeiten.
Eine ständige pädagogische Fachbetreuung bei der multimedialen Arbeit im SLZ ist langfristig erforderlich!  Die SchülerInnen sollten sich jederzeit Ratschläge abholen können und negative Lernerfahrungen sollten aufgefangen werden können!

2. Was kann das Lernbetreuungssystem dabei leisten?

 

Mit moodle als Lernplattform können die SchülerInnen auf die von den FachlehrernInnen auf dieser Plattform hinterlegten Materialien zugreifen. Ihnen ist so die Möglichkeit gegeben, in ihren Freistunden an den Schulaufgaben und Haus- weiter zu arbeiten. Je nachdem, wie die Lehrerin es eingerichtet hat, hat nur ihr Kurs Leserechte und keine S. aus anderen Kursen. Auch innerhalb ihres Kurses, kann die Kollegin entscheiden, welche Schülergruppe zusätzlich auch Schreibrechte bekommt. Sie kann  mit den S. vereinbaren, ob eingestellte Stundenprotokolle für alle lesbar sind oder nicht, gleichermaßen die Lehrerkommentare zu diesen Protokollen.
Eine Arbeitsgruppe kann unabhängig davon, an welchem Ort der einzelne Schüler sich gerade befindet (ob zu Haus, im Mädchencomputerraum oder im SLZ) ihre Gruppenarbeit online simultan fortsetzen. Diese „Gruppenräume“ sind dem Zugriff und den Blicken der Mitschüler (wenn man möchte) entzogen, da nur die entsprechend Beteiligten über ein Passwort verfügen, dass ihnen die Mitarbeit am Projekt erlaubt.
Man kann auf moodle auch Selbstlerneinheiten ablegen, so dass SuS bestimmte Unterrichtsthemen wiederholen oder vertiefen können und sogleich auch die Lösungen überprüfen können. Dies ist aber noch ein Bereich, der sich im Aufbau befindet und über die Jahre wachsen und gepflegt werden muss.
Bei Unterrichtsausfall wird das SLZ und die Lernplattform auch verstärkt zum Einsatz kommen, wenn der Lehrer /  die Lehrerin dort vorab die zu bearbeitenden Unterrichtsmaterialien einstellen konnte. Moodle eröffnet hier die Möglichkeit, dass die von den einzelnen Schülern bearbeiteten Aufgaben direkt vom Lehrer eingesehen und honoriert werden können.
Die auf moodle hinterlegten Unterrichtsmaterialien (Texte, Schaubilder, Filme, Stundenprotokolle, Verknüpfungen, Tafel anschriebe etc.), geben den SuS die Unterricht versäumt haben eine verlässliche Grundlage zur Nachbearbeitung des verpassten Unterrichtstoffes. Dies gilt auch für Abiturienten, die die Unterrichtsinhalte für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen wiederholen wollen.

http://moodle.de/ und auch http://www.moodleschule.de/ siehe auch http://moodle.org/

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schueler/Medien/Moodle/index.html

Genaueres über moodle und dessen  Einsatzmöglichkeiten speziell Selbstlerntutorials finden Sie oben im mittleren der drei Reiter:
"Moodle - Möglichkeiten und Tutorials"


3. Die "Digitale Schultasche"

Wir ermuntern die Schülerinnen und Schüler sich einen persönlichen USB-Stick zur Schularbeit anzuschaffen. Das Medienzentrum Kassel hat kostenlose Software entwickelt, die den SxhülerInnen neue Arbeitsformen in der Schule und zu Hause ermöglicht:

„Die digitale Schultasche enthält neben den persönlichen Daten auch die Programme des Anwenders. So sind gleichzeitig immer mit dabei: ein komplettes Office, Programme zur Bildbearbeitung, ein digitales Tonstudio, Werkzeuge zum Mindmapping, Tools zur Herstellung eigener Lernsoftware, ein Wiki, sogar der Internetbrowser, ein Mailclient und vieles mehr. Die Software ist frei und darf in der Schule und auch zu Hause benutzt werden.
Die Software startet vom Stick. Der Wirtsrechner braucht nur noch Windows und den Internetzugang. Alles andere hat man in der digitalen Schultasche immer mit dabei.“

http://www.medienzentrum-kassel.de/kasseler-schulen-am-netz/digitale-schultasche
Stand 2010-06-03{/slide}

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 28. Februar 2012 18:36

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